Autor: Reinhard Schmidt (2026)
Nachgewiesen seit 1905 gab es im Bahnhof Gehlberg Gastronomie. Diese gehörte aber nie zur Mitropa. Die Räumlichkeiten pachtete man von der Bahn. Wie diese vor dem Ausbau von 1936 aussahen, ist nicht bekannt.
Anfangs war die Bahnhofsgaststätte organisatorischer Bestandteil der Oberhofer Bahnhofsgaststätte.
Als Wirte sind bekannt:
| Zeit(Zeitraum) | Wirt | Bemerkungen |
| 1909 bis 1915 | Emil Trott | lt. Reichsbiersteuer 4) |
| 08.05.1939 | Josef Sendt | lt. Biersteuer 1) |
| ? bis 1957 | Franz Hentschel | 2) |
| ? bis 1959 | Ernst Machalett | 5) |
| 1959 bis ? | Gerhard Schubert | 6) |
| 1966 bis ? | Erich Fischer | 7) |
| 1973 bis 1984 | Edlinde Schramm | 8) |
| 1984 bis 1991 | Wolfgang Schramm | 2) |
Wer als Anwohner des „Grundes“ (Gehlberger Geratal) ein Glas Bier trinken wollte, ohne erst den anstrengenden Weg hoch in den Ort zunehmen, der hatte die Wahl zwischen der Gehlberger Mühle (später Jonny Schehr) und der Bahnhofsgaststätte. Die Gaststätte verfügte über einen Saal, der sie auch für Betriebsfeiern interessant machte.
Nach der Wende brach die Kernkundschaft (Bahnreisende) weg.
1991 hängte Wolgang Schramm seine „Kneiperschürze“ endgültig an den Haken.
|
|
Abb. 1991-001
Abb. 1984-021