Autor: Reinhard Schmidt (2022)
Seit der Grundsteinlegung im September des Vorjahres wurde – abhängig vom Wetter – mehr oder weniger intensiv am neuen Schneekopfturm gearbeitet. Zu dessen Finanzierung hatte man auch Fördertöpfe der EU angezapft. Im März kam eine Delegation der Aktionsgruppe „Leader“, um sich vom Baufortschritt zu überzeugen. Angesichts des Schnees musste der Gemeindearbeiter Norbert Radtke mit seinem UNIMOG den Weg für deren Limousinen frei schieben.
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Im Zusammenhang mit dem Turmneubau hatte sich herausgestellt, dass durch die Planierarbeiten nach dem Abzug der sowjetischen Truppen die Gipfelhöhe von den offiziellen 978 m wahrscheinlich um einen Meter geschrumpft war. Deshalb hatte der Architekt Uwe Schult den Turm etwas gestreckt, um den Boden der Aussichtsplattform ganz sicher auf mindestens1000 m Höhe zu bekommen. Wie sich später zeigte, befand sich der Boden der Plattform auf exakt 1001,125 m.
Am 22.06.2008 wurde der neue Aussichtsturm auf dem Schneekopf offiziell eingeweiht. Diese Turmeinweihung war zugleich 1. Landkreistreffen der Rennsteigkreise.
![]() Wegen des Windes konnte das Gerüst noch nicht abgebaut werden. |
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In Betrieb ging er zum 10. Gipfeltreffen am 6. Juli 2008. Als Turmwärter fungierten Bodo Henke und Manfred Kühn. Ein Highlight am Rande des Gipfeltreffens war ein Zubringer-Zug mit einer Dampflok. An diesem Tag hielten auch alle Regionalexpresse außerplanmäßig in Gehlberg.
![]() Abb. 2008-009 |
Am 13. September fand das vom Schneekopfverein organisierte Jägersteinfest statt.
Im November wurde das Glasmuseum durch ein von Andreas Ziebell initiiertes Wilderermuseum erweitert. Zu diesem gehörte der um Gehlberg führende mit einem grünen „W“ markierte Wildererpfad.