1981

Autor: Reinhard Schmidt (2021) 

Die Fleischerei "Schmidt" wird vom Konsum übernommen.

Um Kohle einzusparen, wird während der Winterferien die Zentralheizung der Schule nicht benutzt. 2 Räume, welche über Kohleöfen verfügen, werden für die Ferienspiele und das Winter-Wanderlager der POS Bischofferode genutzt. Im Gegenzug fahren Gehlberger Schüler ins Schwimmlager nach Bischofferode. Dieser Austausch wurde durch den gebürtigen Gehlberger, Erhard Schmidt, der an der POS Bischofferode Lehrer war, initiiert.2)


1981 003 Gehlberg1 Scheidt
Abb. 1981-003
Die Abbildung zeigt einige der in Gehlberg ansässigen Erholungseinrichtungen. 1 Betriebsferienheime am Brand; 2 Kinderferienlager des Glaswerks Jena; 3 FDGB-Ferienheim „Frieden“ im Mühlweg; FDGB-Feriemheim „Daheim“ in der Ritterstraße; FDGB-Gästehaus „Rennsteig“ in der Elgersburger Straße.


Am 19.05. wurden die Eltern informiert, dass ab Schuljahr 1981/82 bereits ab Klasse 7 die Beschulung in Gräfenroda erfolgen wird.1)

Aufgrund heftiger Niederschläge trat am 10. August die Gera über die Ufer.


Abb. 1981-004
Links im Hintergrund fließt der Langebach. Er ist über die Ufer getreten und setzt die Schrammsche Garage und den Hof bis hin zur Fahrstraße unter Wasser. 

1981 005 Hochwasser2Abb. 1981-005
Waldemar Schramm steht rechts neben seiner Garage knietief im strömenden Wasser.

 
1981 006 Unwetter 04Abb. 1981-006
Eine riesige Schlamm- und Gerölllawine hatte sich durch den Schlagtal-Tunnel über die Straße vor dem RAW-Ferienlager ergossen.

 
1981 007 Unwetter 05Abb. 1981-007
Die Brücke beim Ferienheim Jonny Scheer hatte die Gera einfach weggespült. Es gab also keine Straßenverbindung Richtung Gräfenroda mehr.

Am 28. Mai jährte sich zum 100-sten Mal der Baubeginn für den Brandleitetunnel. Zu Ehren dieses Anlasses gab der Philatelistenverband der DDR eine Sonder-Postkarte heraus.

1981 009 Baubeginn BrandleitetunnelAbb. 1981-011 

Ein Schreiben der Gemeinde vom 01.09. gibt Auskunft, dass 25 Schüler und 6 Pädagogen im FDGB-Ferienheim „Daheim“ und 29 Schüler und 5 Pädagogen im Glaswerk Schott ihre Schulspeisung erhielten.3) 
 
Am 29. Oktober wurde im Betriebsteil 1 der Wasserbehälter auf den Turm gehoben.
 

1981 008 10 29 Wasserturm
Abb. 1981-008
 
 
Bereits im Dezember gab es die nächste Katastrophe. Wind und Schneemassen hatten die Bäume reihenweise umgerissen.

1981 009 WindbruchAbb. 1981-010
Schmücker Straße oberhalb der Siedlung am Achsenhag
 

 

Gemeinde und FDGB gaben eine überarbeitete Broschüre für die Urlauber aus.


1981 012 Prospekt01Abb. 1981-012
Dieser geschnitzte Wegweiser begrüßte die Gäste am Bahnhof.

1981 013 Prospekt02
 Abb. 1981-013

1981 014 Prospekt03
Abb. 1981-014

1981 015 Prospekt04

Abb. 1981-015

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Abb. 1981-016

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Abb. 1981-017

1981 018 Prospekt07Abb. 1981-018

1981 019 Prospekt08Abb. 1981-019

1981 020 Prospekt09
Abb. 1981-020

1981 021 Prospekt10
Abb. 1981-021

1981 022 Prospekt11
Abb. 1981-022

1981 023 Prospekt12Abb. 1981-023


1) Stadtarchiv Suhl . Signatur 3.4.11.9 . lfd. Nr. 435 . 19.05.1981
2) Stadtarchiv Suhl . Signatur 3.4.11.9 . lfd. Nr. 435 . 02.01.1981
3) Stadtarchiv Suhl . Signatur 3.4.11.9 . lfd. Nr. 435 . 01.09.1981


Zeitzeugenaussagen von: Karin Heyder, Wolfgang Schramm, Klaus Reichenbächer bzw. Ute Neumann
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